1925 kamen in Godendorf 12 junge Männer zusammen, um einen Blasmusikverein zu gründen. Man beschloss, ihn Concordia ( Eintracht, Einigkeit) zu nennen. Neben Lyra wohl einer der am häufigsten verwendeten Vereinsnamen im Südeifelraum. Hinzu kommt, daß sich in der Nachbargemeinde Rosport (Luxemburg) bereits seit 1881 ein Musikverein gleichen Namens einen guten Ruf erworben hatte; warum sollten also die Vereinsgründer nicht bei ihrer Namensgebung an das luxemburgische vorbild gedacht haben? Noch im gleichen Jahr wuchs der Verein auf 18 aktive Mitglieder, die weder Kosten noch Mühen scheuten, sich ihr eigenes Instrument zu beschaffen. Bereits zur Kirmes 1925 zogen die Musiker durch den Ort und spielten zum ersten mal in der Vereinsgeschichte den traditionellen Hammelsmarsch. Hierbei handelt es sich um einen aus Luxemburg "importierten" Marsch bei dem die Musikanten, angeführt von einem Schäfer mit einem geschmückten Hammel , von Haus zu Haus ziehen um Geld für die Vereinskasse zu sammeln. Der Ursprung des Hammelsmarsch soll in einen Zeit zurückreichen, in welcher Gemeindehüter in den Dörfern von Haus zu Haus zogen, um sich ihren Obulus abzuholen. Dieser Traditionsumzug wurde bis heute beibehalten und findet jedes Jahr an Kirmes Sonntag statt.
Das Foto zeigt die ersten 17 aktiven des Vereins mit ihrem Dirigenten.Es waren dies (vordere Reihe von links nach rechts): Wilhelm München, Matthias Trierweiler, Michael Barzen, Theodor Trierweiler.
2. Reihe: Wilhelm Peters, Michael Stadler, Peter Feilen, Theophil Hilges, Matthias Poss.
3. Reihe: Christian Stadler, Wilhelm Hilges, Johann Schneider, Michel Wagner, Johann Konter (Dirigent), Nikolaus Peters, Michael Hilges, Peter Peters, Nikolaus Trierweiler.
auf dem Foto fehlt das 18. Mitglied Johann Trierweiler.